Schlagwort: Natur

  • Der Austrieb der Reben – Beginn eines neuen Weinjahrs.

    Der Austrieb der Reben – Beginn eines neuen Weinjahrs.

    Wenn im Frühjahr die Temperaturen steigen und die Natur erwacht, beginnt auch im Weinberg eine der spannendsten Phasen des Jahres: der Austrieb der Rebstöcke. Aus den unscheinbaren Knospen, den sogenannten „Augen“, entwickeln sich innerhalb weniger Tage zarte grüne Triebe und erste Blätter. Damit startet offiziell die neue Vegetationsperiode der Rebe.

    Der Austrieb findet – je nach Wetterlage, Rebsorte und Region – meist zwischen April und Mai statt. Für Winzerinnen und Winzer ist diese Zeit besonders wichtig, denn jetzt entscheidet sich bereits ein Teil der späteren Erntequalität. Die jungen Triebe sind empfindlich und reagieren sensibel auf Frost, Hagel oder starke Temperaturschwankungen. Spätfröste können in nur einer Nacht erhebliche Schäden verursachen.


    Warum ist der Austrieb so bedeutend?



    Der Austrieb legt die Grundlage für das gesamte Weinjahr:

    • Anzahl und Stärke der Triebe beeinflussen den späteren Ertrag
    • Gesunde Blätter sorgen für die Energieversorgung der Pflanze
    • Die Entwicklung der jungen Triebe bestimmt den weiteren Wachstumsverlauf bis zur Weinlese

    Gerade in dieser Phase zeigt sich der Weinberg von seiner frischesten Seite: leuchtendes Grün, filigrane Blätter und das sichtbare Erwachen der Natur machen den Frühling im Weinbau einzigartig.

    Mit jedem sonnigen Tag wachsen die Reben nun schneller – und der Weg zu einem neuen Jahrgang beginnt.

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